Einer der schönsten Radwege in Deutschland ist der Taubertalradweg, der die Stadt Rothenburg ob der Tauber mit Wertheim verbindet. Er endet an der Mündung der Tauber in den Main. Das Angenehme an diesem Weg ist, dass man die meiste Zeit am Fluss entlang radelt und dass die Strecke vor allem kaum Steigungen hat. Damit ist sie auch für ungeübte Radler geeignet. Dafür hat es die Länge in sich: Wer den kompletten Weg geschafft hat, hat 101 Kilometer zurückgelegt. Ein Vorteil ist die Erreichbarkeit: Sowohl zum Start- als auch zum Endpunkt kann man mit der Bahn fahren. Außerdem gibt es zwischendurch auch Bahnstationen, falls man nicht die ganze Strecke auf einmal fahren kann oder will.

Wie alle Radwege in Deutschland ist auch der Taubertalradweg kostenlos zu nutzen, jedoch auf eigene Gefahr. Diese ist gering, weil man kaum auf viel befahrenen Straßen unterwegs ist. Der Allgemein Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat diesem Weg als nur einem von zweien ununterbrochen fünf Sterne gegeben. Das ist auch schon deshalb beachtenswert, weil dieser Weg einer der ersten überregionalen Radwege ist, die in Deutschland gebaut wurden. Er wurde aber zwischendurch immer wieder erneuert und weiter ausgebaut.

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Er führt weitgehend durch das fränkische Hügelland, wobei die Anstiege leicht zu bewältigen sind. Insgesamt sind auf dem Hinweg 468 Höhenmeter zu bewältigen. Der Rückweg, der 160 Kilometer lang ist und über eine neue Route führt, hat knapp 700 Höhenmeter. Die Wege sind alle asphaltiert, somit mit allen Arten von Rädern zu befahren und je nach Etappenlänge auch für Kinder geeignet.

Man fährt durch wunderschöne Täler und entlang von Hügelketten, aber auch entlang der Weinberge, was eine Fahrt im Herbst besonders schön macht. Zwischendurch kann man in kleinen Gaststätten einkehren oder in einer der vielen kleinen Ortschaften auf dem Weg eine Rast machen und einen Kaffee trinken.